KI-gestützte IP-Recherche



Wir kombinieren klassische Methoden der IP-Recherche (z.B. Suche nach Stichworten, Technologieklassen, Anmeldeinformationen) mit KI-Modellen zur Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing (NLP)). 


Dabei analysieren wir insbesondere Patent- und Publikationsabstracts sowie die dazugehörigen Claims. Texte aus Patenten und Publikationen werden dabei zu multidimensionalen Vektoren und darauf basierend bestimmen wir dann Ähnlichkeiten zu Texten aus anderen Patenten und Publikationen.  


Die Anwendungen der KI-gestützten IP-Recherche sind vielfältig und umfassen neben der Recherche zum Stand der Technik bei einer Patentanmeldung auch Freedom-to-Operate-/White-Spot-Analysen Einspruchs-/Nichtigkeitsrecherchen, technologische Reifegradanalysen, Identifikation von "Patenttrollen" sowie die Suche nach möglichen Kooperationspartnern.






Objektives, nachvollziehbares, replizierbares und transparentes Vorgehen bei der IP-Recherche


Einbeziehung eines breiten Spektrums an Quellen
(z.B. ausländische Patente, wissenschaftliche Publikationen, Datenbanken geförderter Forschungsprojekte)   


Viele und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten im IP-Management und IP-Monitoring


NLP-Methoden erlauben Berücksichtigung von Kontextinformationen in der Textinterpretation



Beispielanwendungen


Freedom-to-Operate- und White-Spot-Analyse

Freedom-to-Operate-Analysen helfen zu entscheiden, ob Patente bestehen, die der Entwicklung, Herstellung und Markteinführung einer technischen Innovation bzw. einem Produkt im Wege stehen. Mit Hilfe von KI-gestützen Methoden der Patentrecherche lassen sich systematisch Patente bzw. Patentanmeldungen ermitteln, welche die "Freedom-to-Operate" einschränken könnten. KI-gestützte Methoden der Patentrecherche lassen sich auch gut in White-Spot-Analysen einsetzen, mit dem Ziel "White Spots" in der Technologie- und Patentlandschaft zu identifizieren und zu besetzen.


Einspruchs-/Nichtigkeitsrecherche


Bei einer Einspruchs- und bei einer Nichtigkeitsrecherche wird in Patent- und Nichtpatentliteratur nach relevantem Stand der Technik gesucht, der vor dem Prioritätsdatum eines Patentes veröffentlicht oder zumindest angemeldet wurde. Die Suche erfolgt ohne Einschränkung auf Land und Sprache. Eine Kombination aus klassischer Recherche und KI-basierter Recherche erzielt hier gute Ergebnisse.



Identifikation und Umgehung von "Patenttrollen"

"Patenttrolle" (auch "non-practicing entities" genannt) besitzen IP-Rechte. Sie verwenden diese jedoch nicht in eigenen Prozessen oder Produkten. In der Regel sind sie selbst auch nicht erfinderisch tätig. Sie agieren oft im Verborgenen und verwenden ihre Ansprüche aus IP-Rechten zum Aufbau einer Drohkulisse mit dem Ziel des Abschlusses einer überhöhten Lizenzvereinbarung.  KI-basierte IP-Recherchen können helfen, solche "Patenttrolle" und deren IP-Rechte zu identifizieren und so möglichen Problemen frühzeitig aus dem Weg zu gehen.


Suche nach Kooperationspartnern


Im Rahmen von Open Innovation suchen Unternehmen regelmäßig nach Kooperationspartnern (z.B. Start-ups, Universitäten, Forschungsinstitute) und Lizenznehmern. KI-gestützte IP-Recherchen erweitern hier das Suchfeld und können helfen, attraktive Unternehmen, Institutionen und Personen als mögliche Kooperationspartner und Lizenznehmer zu identifizieren.


 

 
 
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